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Mathematikunterricht an der
Maria – Montessori – Schule

Mathematikunterricht an der MMS

Mathematik ist Welterfahrung. Sie strukturiert unsere Umwelt und hilft uns so, sie zu verstehen und uns in ihr zu orientieren. Mathematikunterricht setzt keinen besonderen Entwicklungsstand voraus, um mit der Förderung zu beginnen. Mathematisches Verstehen beginnt schon mit dem Ergreifen eines Gegenstandes. Rhythmus und Wiederholungsstruktur ist die erste Erfahrung mit Mathematik, die sich bewusst erleben lässt (z.B. Sing- und Abzählspiele). Mathematik begegnet uns in vielfältigen Situationen.

Das Ziel des Mathematikunterrichts an unserer Schule ist es, den Schüler*innen Fähigkeiten zu vermitteln, die ihnen helfen, sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden und selbstbewusst zu handeln – also praktische Kompetenzen zu entwickeln.

Alle Schüler*innen werden mit ihren individuellen Voraussetzungen, Stärken und Bedürfnissen im Mathematikunterricht wertgeschätzt und gefördert. Durch die unterschiedlichen Förderansätze werden alle Schüler*innen zur größtmöglichen Selbstständigkeit geführt.

Aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Vielfältige Strukturen im Alltag lassen sich durch mathematische Vorgehensweisen wie Ordnen, Vergleichen, Einteilen oder Gliedern sowie durch mathematische Begriffe und Zeichen erfassen und beschreiben. Indem mathematische Probleme in Realsituationen bearbeitet werden, erfahren die Schüler*innen Mathematik als nützliches Werkzeug mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten im Alltag und einer größtmöglichen gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe (u.a. Orientierung in Raum und Zeit, Umgang mit Geld und Gewichten zur selbstständigen Lebensführung).

Fachliche Bildung: Die Freude und Aufgeschlossenheit am Lernen im Aufgabenfeld Mathematik zu vermitteln, ist ein besonderes Anliegen unserer Schule. Wichtige Förderansätze sind für uns das „Entdeckende Lernen“ und Lernen in Zusammenhängen, Lernen in Bewegung sowie Förderung nach TEACCH.  Grundsätzlich wird eine größtmögliche Partizipation aller Schüler*innen im Unterricht durch die Berücksichtigung basaler Wahrnehmungsleistungen, elementarer mathematischer Basiskompetenzen, Vorläuferfähigkeiten bis hin zu tieferem Zahl-, Raum-, Größenverständnis angestrebt.

Einsatz digitaler Medien: Digitale Medien werden als Darstellungsmittel zur Optimierung von Darstellungsformen eingesetzt (u.a. grafische Datendarstellung in Diagrammen, Wegbeschreibung mittels Navigationsgeräten). Eine Verwendung von Lernprogrammen auf dem iPad dienen der Festigung und Vertiefung mathematischer Inhalte (u.a. Mengenverständnis, Rechenoperationen).

Der Mathematikunterricht findet sowohl als Klassenunterricht wie auch in klassenübergreifenden Differenzierungsgruppen – dem sog. Kursunterricht - statt. Im Unterricht werden Themen ausgesucht, die es den Schüler*innen ermöglichen, gemeinsam an einem Thema zu lernen. Dabei wird auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schüler*innen eingegangen, sodass jede*r individuell unterstützt wird.

In Anlehnung an die Unterrichtsvorgaben für den zieldifferenten Bildungsgang Geistige Entwicklung in Nordrhein-Westfalen arbeitet die Fachkonferenz Mathematik der MMS an einem schulinternen Arbeitsplan (Curriculum).

Schaubild aus dem LEHRPLAN NRW MATHEMATIK

 

 

Die jeweiligen Schwerpunkte, fachlichen Aspekten sowie angestrebten Kompetenzen werden unter Einbeziehung der Unterrichtsvorgaben für die Förderschulen “Geistige Entwicklung” in NRW aufgeführt. Im Arbeitsplan enthalten sind ebenso Maßnahmen und Materialien, die bei der Planung und im Unterricht eingesetzt werden können.